Training für Mensch und Pferd  - Anja Erckel
 

Unsere Trainerin

 Name     Anja Erckel           Geboren     1968           Qualifikation             Trainer B mit DOSB-Lizenz
                                                                                                                             Pferdefachtrainer
                                                                                                                             Trainer Bodenarbeit FN

Mein beruflicher Werdegang:

Ich bin über 20 Jahre in der freien Wirtschaft tätig gewesen, mit dem Schwerpunkt Führung, Aus- und Weiterbildung von Außendienst-Mitarbeitern und Personalführung. Voraussetzung dazu war eine enge Zusammenarbeit mit Trainern der Psychologie. Unter anderem habe ich in dieser Zeit individuelle Schulungen von Mitarbeitern aus dem mittleren und oberen Management durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurde mein Grundstein für erfolgreiches und motivierendes Schulen vor allem im Erwachsenenbereich gelegt. Dies erleichtert mir die individuelle Arbeit  mit den unterschiedlichsten Reitschülern.

Mein reiterlicher Werdegang:

Wie viele meines Alters begann auch ich mit dem Dressur- und Springreiten, das war 1980, was sich für meine reiterliche Zukunft als wertvoller Begleiter erwies. 2004 stieg ich dann aufs Westernreiten um. Ein Grund war der Gesundheit geschuldet, ich bekam Anfang des Jahres 2004 eine künstliche Bandscheibe, brauchte also etwas bequemere Pferde und konnte nicht mehr springen. Das Westernreiten überzeugte mich auch durch die vielen möglichen Disziplinen. Ich kaufte meine erste Quarterstute und lies mich von klassisch auf western umstellen.

Im Jahr 2011 habe ich den ersten Trainerschein C EWU mit DOSB-Lizenz gemacht und gleich im Anschluß 2012 ein Studium im Bereich Pferdefachtrainer am Internationalen Institut für Pferdekommunikationswissenschaft (Reitweisen unabhängig). 2013 folgte der Trainer B EWU Leistungssport mit DOSB-Lizenz. Abgerundet habe ich die Ausbildung mit der Ergänzungsqualifikation Trainer Bodenarbeit FN. So ist für jeden etwas dabei.

Sonstige Weiterbildung:

Unterschiedlichste Kurse in Theorie und Praxis bei namhaftern Trainern im Klassisch- und  Westernbereich sowie der Bodenarbeit u.a. bei Henning Daude, Jean-Claude Dysli, Christoph Hess, Peter Kreinberg, Lutz Leckebusch, Marina Perner, Hiltrud Rath, Linda Weritz, Thomas Günther, Hardy und Andrea Baumbach, Dr. Claudia Münch, Johannes Beck-Broichsitter, Eckart Meyners, Jan Zweers, Heike Paul, MIchael Rohrmann, Uwe Apel, Thomas Christ, Martin Plewa, Dale Myler, Dr. Kai Kreling, Heike Paul, George Maschalani  ...

Auch ich muss mich fortlaufend weiterbilden, Zum einen aus der eigenen Motivation heraus mich immer wieder zu verbessern. Zum anderen bringen mich die Anforderungen, die meine Menschen-Pferde-Teams an mich herantragen, zu neuen Aufgaben, die gelöst werden wollen.

Meine Reitstunden:

Vor jeder Ausbildung und jedem Training, bedarf es eines ausführlichen Gespräches über Eure Möglichkeiten, Wünsche und Ziele.

Ich gehe hier ganz individuell auf jeden Reitschüler ein, ich erfrage das Vorwissen des Reitschülers und lasse mir die positiven sowie negativen Erfahrungen, auch Ängste, schildern. So kann ich seine Motivation herausfinden und auch, wenn es gewünscht ist, seine psychische Belastbarkeit oder auch körperlichen Einschränkungen. Anschließend kann mir der Reitschüler sein Können auf dem Pferd präsentieren.

Daraus entsteht das Konzept für den Menschen

Das Gleiche gilt für das Pferd. Auch hier erfrage ich den bisherigen Ausbildungsstand, die Erfahrungen, die bereits gemacht wurden und eben auch um eventuelle Probleme, die es zu beheben gilt.

Beim Vorreiten kann ich mir dann auch von dem Pferd einen Eindruck verschaffen, z.B. über die Taktreinheit, Stufe der Ausbildungsskala, über seine Freude an der Arbeit und ggfs. gesundheitliche Defizite die berücksichtigt werden müssen.

Daraus entsteht gemeinsam das Konzept für Mensch mit Pferd

Ich begleite Euch beim Putzen, Satteln, Führen aber auch bei anderen Fragen, wie passt mein Sattel, habe ich die richtige Ausrüstung oder Ihr braucht einen Pferdezahnarzt etc.

Grundsätzlich gibt es keine Fragen die nicht gestellt werden dürfen, vielmehr stellt die Fragen, denn das ist oft schon die Lösung des Problems.

Ich bemühe mich um ein abwechslungsreiches, gewalt- und stressfreies Training das aufeinander aufbaut, so dass Ihr pferde- und menschengerecht mit viel Freude an Eure Ziele kommt.

Ich kombiniere praktisch alles aus meinen Leistungen und Kursen (dort nachzulesen), wie beispielsweise die Sitzschulung nach E. Meyners im Unterricht und das Reitweisen übergreifend. Somit ist für jede Reitschüler-Pferd-Kombination viel Brauchbares und Interessantes vorhanden, auch z.B. für den reinen Geländereiter. Ihr könnt auf mein großes Repertoire an Übungen zurückgreifen, so dass Ihr Euch zur nächsten Reitstunde optimal vorbereiten könnt.

Gerne besprechen wir im Anschluss an die Reitstunde diese, Ihr könnt auch auf Anfrage Euren Reitbericht einsehen, den ich im Nachgang schreibe. Oder ich erstelle auf Euren Wunsch einen Film, um Fortschritte oder Probleme leichter analysieren zu können und um ggfs. den Trainingsplan anpassen zu können.

Sollte ich einmal nicht weiter unterstützen können, könnt Ihr gerne auf mein Netzwerk, bestehend aus Tierärzten, Pferdezahnärzten, Sattlern, Osteopathen und Homöopathen und natürlich auch anderen Trainern und Trainingsställen zurückgreifen.

Die richtige Wahl des Trainers:

Als künftiger Leistungsempfänger sollte man sich folgende Fragen ehrlich stellen:

Was habe ich bereits an Erfahrung in Theorie und Praxis, was davon hat auch mein Partner Pferd. Wo will ich mich und/oder das Pferd in Zukunft sehen und welcher Zwischenschritte bedarf es, damit das Reiter/Pferd Team motiviert bleibt und Freude am miteinander lernen und üben hat. Das ist entscheidend, genauso wie die Frage: Passt der ausgewählte oder bisherige Trainer zum Team? Ein Profitrainer mit viel Turniererfahrung nützt nichts, wenn dieser sein Wissen nicht bedarfsgerecht weitergeben kann. Gerade bei Wiedereinsteigern, Angstreitern oder auch Reitern mit jungen Pferden hängt der langfristige Erfolg maßgeblich von der Chemie zwischen den Beteiligten ab. Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich noch die Frage stellen, wie schnell das Ziel erreicht werden soll. Mit Gewalt und Druck eingebläutes Wissen führt langfristig zu Misserfolg und Frust, beeinträchtigt die Gesundheit und führt oftmals zu einem durch den Menschen entstandenen "Problempferd". Dessen Korrektur und gesundheitliche Wiederherstellung kostet ein vielfaches an Geld, Zeit und Geduld.

Was dürfen Reitstunden und die Arbeit mit Pferden kosten?

Ein interessierter Trainer bildet sich stetig fort. Das Gleiche gilt für die eingesetzten Schulpferde, die motiviert und gesund sein sollen sowie die eingesetzten Arbeitsmittel, die man sich selbst für ein Training nicht alle kaufen möchte. Unsere Schulpferde laufen max. 1 - 2 Stunden am Tag, passend zum Einsatzzweck, zum Reitschüler und ggf. zum Wetter. Ich praktiziere kein preislich günstiges Abteilungsreiten und keine endlosen Longenstunden. Meine Reitstunde hat 60 Minuten und ich habe durchaus auch nach der bezahlten Zeit noch ein Ohr für meine Reitschüler.

Entsprechend zugeschnittene teurere Einzel- oder Doppelstunden in stressfreier Atmosphäre machen sich langfristig bezahlt, denn der Reitschüler hat gegenüber dem Abteilungsreiten eine vermehrte Aufmerksamkeit.

Um es mal provozierend zu sagen: Eine farblich schön abgestimmte Reiter-Pferd-Kombination mit Shirt und Strumpf in der gleichen Farbe zu Schabrake und Bandage, macht noch lange kein motiviertes und leistungsbereites Team, von daher muss man für sich selbst entscheiden, für was man sein Geld ausgeben will ...